Blog: Was koche ich denn heute? ( Tagesmenüs finden sich unter den Rezepten)

Rezept des Tages:

3. April: Fajaunersalatsauce
1     frisches Fajaunerei vom braunen Huhn:)
1dl  Aceto bianco
1KL Meersalz
3KL Kräutersalz
3KL Senf           alles in ein Litermass geben
1-2 dl Wasser mit dem Stabmixer dazumixen
ca. 4dl Rapsöl ebenfalls langsam dazumixen bis die Konsistenz passt.
Diese Sauce fülle ich jeweils in eine Flasche ab und stelle sie in den Kühlschrank, Zwiebel und frische Kräuter gebe ich immer frisch dazu. Wer kein  Ei verwenden will, kann dasselbe durch  1dl Kafferahm ersetzen.

1. April: Fajauner Dinkelbrot
250g  Ur-Dinkel mit Schrot
250g  Ur-Dinkel hell (Diese Mehlsorten finden sie bei Gran Alpin, Landi oder Migros aber sie können einfach irgendwelche Dinkelmehle mischen nach ihrem Geschmack )
1/2 EL Chiasamen oder Leinsamen gehackt
1/2 EL Salz   
alles in Teigschüssel gut mischen

4 dl    Wasser in Litermass geben
5-10 g Frischhefe im Wasser auflösen
1 EL  Leinöl    beifügen alles zum Mehlgemisch geben und mit dem Gummischaber zu einem weichen Teig zusammenfügen, nicht kneten. Mit Back-Blech zudecken und über Nacht in der warmen Küche aufgehen lassen.
Teig direkt mit dem Gummischaber in die ausgekleidete Cakeform geben, und die Oberfläche mit Mehl bestäuben.

Backen: Untere Ofenhälfte 220° Unter- und Oberhitze ca. 50 -55 Min. (nicht vorheizen)
Ich selber benutze einen Steamer und backe das Brot mit dem Brotbackprogramm 55 Min.


Menü

4. April... Manchmal gibt es ungünstige Tage und heute war ein solcher. Wir haben am Freitag 22 Gitzi in die Metzgerei nach Zizers gefahren, auch hier war Peter bis zuletzt dabei. Heute Morgen nun das Telefon, 14 von diesen geschlachteten Tieren sind zu leicht, der Aufkäufer nimmt sie nicht. Nach den neuen Bestimmungen müssen die Tiere ein Schlachtgewicht von 6-9kg haben. Mein Gott, wie finden wir für 14 Gitzi Käufer die sich über das zarte, leichtbekömmliche Fleisch freuen. Wäre da noch unsere Fajaunerkoscht offen, würden wir eben 1,2,3 Gitzisonntage machen aber so....? Inzwischen weiss ich ja, wie ich in solchen Momenten ticke. Zuerst Unglauben mit Schockstarre, dann langsame Erkenntnis der Wahrheit... die Suche nach einem Schuldigen, schenke ich mir seit ich 50ig bin:), was aber immer noch kommt ist eine kleinere Depression und dann- dann endlich Akzeptanz und auf gehts....ich komme ins Handeln. Und Jetzt - jetzt freue ich mich auf die Herausforderung diese Tiere zu vermarkten.


Mittagessen
Kartoffel-Zitronensuppe
Dampfnudeln ( Lenas Lieblingsgericht, sie kommt heute nach 3 Wochen nach Hause
                           zum Ausdrucken ihrer Notizblätter zum Lernen)
Vanillesauce
Zwetschgenkompott


Nachtessen
Tomatenrisottoresten mit Käse überbacken
Nüsslisalat mit Ei ( und es hat mich voll erwischt, stammt doch der Nüsslisalat aus Frankreich - ich muss einfach noch besser auf die Herkunft )




3. April...Was macht man nur,  wenn ein Kostgänger am Tisch Gemüse und Salatresistent ist? Ich juble einfach das Gemüse drunter, darum eben Sellerie-Kartoffelstock  oder Fleischlasagne mit viel Gemüse in der Bolo...und eben das was ich heute gekocht habe. Unser Antivegiteenager isst wunderbar :) und zum z`Vieri noch eine Orange, so kommt auch er auf seine täglichen Mineralstoffe und Vitamine.

Mittagessen:
Niedergegartes Siedfleisch mit Kräuterkruste ( Rezept im Internet SRF 1, Maria Dähler)
Tomatenrisotto (mit Biopelatti aus der Büchse speziell für meinen "Kostgänger")
Broccoli  überbrannt (Broccoli aus dem Tiefkühler, trotz dem Käse war dann das doch zu viel Gemüse:)

Nachtessen:
Quiche lorraine ( ich staune immer wie schnell so ein Teig selber gemacht ist und wie fein der schmeckt und das ganz ohne Zusatzstoffe:)
Nüsslisalat mit Fajaunersalatsauce

2. April...Heute habe ich unser erstes Jungrind von diesem Jahr verpackt: 9 Pakete à 10kg mit 500g Säckli. Peter hat vor drei Wochen zwei Jungrinder nach Pfäfers gebracht und heute verpacke ich eben eines davon. Unsere Tiere haben so einen hoffentlich angstfreien und sicherlich kurzen Schlachtweg, vor allem weil Peter sie begleitet bis die Tiere getötet sind. Mir gehen bei diesem verpacken einige Gedanken durch den Kopf, natürlich auch Coronavirus ...aber davon mag ich nicht schreiben, da berichten ja schon die Medien genug. Ich mache mir lieber Gedanken über mein Tun und unsere Fleischkunden. Sicher schätzen sie das hochwertige Fleisch, wären aber vielleicht froh über Tipps wie z.B. Lagerung, Auftauen, Zubereiten - mal sehen morgen schreibe ich einen Begleitzettel zu den Paketen...aber erst Morgen, über Nacht kommt mir vielleicht ja noch eine Idee;)


Mittagessen:
Lasagne
Zuckerhutsalat
Ich bereite Lasagne immer in mehreren Portionen zu, so kann ich an solchen Tagen wie heute nur das feine Gericht aus dem Tiefkühler nehmen. Bei der Herstellung ist die Arbeitszeit und die "Sauerei" die Gleice ob ich 1 Mal Rezept oder 5 Mal eine Bechamelsauce und Bolognese zubereite.


Nachtessen:
Kartoffelsalat mit Fajaunerei garniert

Ruck-Zuck ist der Salat gemacht, wenn man die Kartoffeln zuerst schält und in Scheiben schneidet und erst dann kocht. Jetzt nur noch die Fajauenrsalatsauce ein wenig Zwiebel daran und " an Guata."



1. April ...nein, kein April-Scherz, ich starte wirklich meinen Blog (so sagt man dem, was ich da mache, erklärt mir mein 24-jähriger Sohn)

Morgenessen: ist bei uns immer sehr individuell und reicht vom Fajaunerdinkelbrot über Joghurt bis hin zu Flöckli, Alpkäse, Butter und natürlich sälbergmachti Konfi. Darum erwähne ich das nur heute!

Mittagessen:
Prättigauer Knödli
Sellerie-Kartoffelstock (ich ersetze einfach 1/4 Kartoffeln mit Sellerie und anstatt Milch und Butter nehme ich nur Rahm)
Kabis-Karottensalat an Fajaunersauce (mein letzter Kabis ist damit weg)

Nachtessen:
Apfeljoghurt frisch vom "Nochpuur" mit Haberflöckligmisch und Fajaunerdinkelbrot.
Wer Lust hat, isst noch ein Stück Käse... "solangs no hät"
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