Tavolata (Festessen)

Jeweils am Freitagabend ab 18:30 Uhr laden wir Sie zu einem Festessen an unsere festlich
gedeckten Tische in der Stube oder im Jägerstübli ein.
Wir servieren ein saisonales Vier-Gang-Menü mit Produkten von unserem Hof.
Der Menüplan wird jeweils im Voraus hier veröffentlicht.
Der Preis pro Person beträgt 49 Fr. inkl. Wasser und Kaffee;
für Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre 21 Fr.
Sie können Ihren Lieblingswein selbst mibringen (Zapfengeld 14 Fr.)
oder  einen Wein aus unserem Angebot auswählen.
Ob Sie als einzelner Gast, zu zweit, zu viert oder als grössere Gruppe
bei uns essen wollen: Bitte melden Sie sich an. Die Platzzahl ist beschränkt.
Reservationen jeweils bis am Donnertagsabend telefonisch unter 079 943 46 21,
081 328 18 77 oder per E-Mail an info(at)fajunerkoscht.ch.

Tavolata-Menüs


Freitag, 20. November 2020
Heusuppe mit Dinkelbrot
Herbstsalat mit Kürbis an pikanter Sauce
Jungrindragout mit Steinpilzen, Polenta, Wirz mit Linsen
Dessert: Novembersturm

Freitag, 27. November 2020
Prättigauermenü... urchig, fein, orginell


Freitag, 4. Dezember 2020
Rindsbouillon mit Flädli
Herbstsalat Lauchcrostini
Jungrindplätzli mit feiner Sauce, Safranrisotto, farbigi Rüebli
Dessert: Sternenstaub

Freitag, 11. Dezember 2020
Rüeblisuppe mit Dinkelbrot
Herbstsalat mit Fajaunerei
Jungrindbraten an feiner Sauce , köstlicher Kartoffelgratin, Lauchgemüse
Dessert: Sternenstaub

Freitag, 18. Dezember 2020
Rieslingsuppe mit Dinkelbrot
Wintersalat mit Carpaccio
Hohrückensteak überbacken, Ofenkartoffeln mit Gemüse und Sauerrahmsauce
Dessert: Sternenstaub

Ab 4 Personen können Sie zusätzliche Anlässe buchen, wann immer Sie vollen.


Was koche ich denn heute?

Rezepte des Tages:

9. Mai:

Fajauner Kalbscurry "mit indischen Wurzeln"

2 EL  Rapsöl            in Bratpfanne erwärmen

600g   Kalbsragout          in Portionen anbraten, aus der Pfanne nehmen

1       Zwiebel gehackt

4       Knoblauchzehen gepresst

1-2     Chilli gehackt

1 baumnussgrosses Stück Ingwer fein geraffelt

1TL     Kurkuma

1       Limette Schale       alles beifügen und kurz braten, Fleisch wieder beifügen

1EL     Limetten Saft

1 dl     Bouillon

1,5dl   Halbrahm oder Kokosmilch       ablöschen

400g   frische Tomaten gehackt oder Pelati

1       Zimtstange

50g     Sultaninen             beifügen und zugedeckt auf kleiner Hitze ca. 120-150 Min. schmoren, einfach bis es köstlich schmeckt und das Fleisch sich mit der Gabel zerteilen lässt.


6. Mai: Cinque Pi Sauce  ( Sauce reicht für 500g Teigwaren)

Cinque Pi bezieht sich auf die 5 wichtigsten Zutaten der Sauce:

panna (Rahm), prezzemolo (Petersilie), parmigiano (Parmesan),

purea di pomodoro (Tomatenpüree) und pepe (Pfeffer).

4 dl Rahm aufkochen, Hitze reduzieren,

1/2 Bund Petersilie, gehackt

4 El Parmesan, gerieben

1/2KL Salz    

4 El Tomatenpüree, alles beigeben, 2 Minuten köcheln lassen

Pfeffer aus der Mühle, Sauce damit abschmecken, direkt mit Teigwaren mischen


4. Mai: Grischuns

300 g   Dinkelmehl        in Schüssel geben

 1 KL     Salz                     beifügen

 3         Eier                    

 1  dl   Wasser                

 1/2 dl Mineralwasser   gut mischen, mit dem Mehl von der Mitte aus anrühren. Teig klopfen   bis er glatt ist und Blasen wirft. 30 Min. stehen lassen.

 2 l       Wasser              aufkochen

1 EL     Salz                     würzen

Teig portionenweise durch ein Knöpflisieb ins heisse Wasser streichen. Knöpfli ziehen lassen bis sie oben aufschwimmen, mit Lochsieb  abschöpfen                             

1 Gratinform ausbuttern

Knöpfli lagenweise zusammen mit

100-200 g gekochtem Schinken und / oder leicht gekochtem, fein geschnittenem Gemüse einfüllen

 Wenn du Lust hast kannst du auch Käse darunter mischen oder darüber streuen.

 Sauce:

½ EL Butter schmelzen

½ EL Mehl   dünsten

2 dl     Milch   unter gutem rühren beigeben

 1 dl   Rahm beifügen und aufkochen

abschmecken mit Salz, Pfeffer, wenig Muskat, Bouillon

 20Min. in Ofenmitte 220° backen

 


2. Mai: Fajaunercurry
wenig Bratbutter
600g  Alpschweingeschnetzeltes würzen, in der Bratbutter kurz braten und im 70° warmen Ofen nachgaren lassen
3 Äpfel
2 Zwiebeln rüsten, in Schnitze teilen
in wenig Butter in der Bratpfanne ca. 4 Min. dämpfen
1 dl Bouillon ablöschen

4 dl Halbrahm
1-2 EL Curry
1/2 KL Salz
wenig Sweet an Sour Sauce
wenig rote Currypaste beifügen umrühren und ca. 4 Min. köcheln lassen, Apfel-Zwiebelgemüse sowie Fleisch beifügen nochmals ca. 4 Min. köcheln lassen, abschmecken, servieren.


30. April: Süsse Salatsauce

1/2 dl Birnel

1 dl Aceto Balsamico bianco

3 dl Rapsöl

1 dl  Gemüsebouillon

1 EL Thailandcurry hot

1 EL getrocknete Salatkräuter

2 EL Sojasauce

Wenig Sweet and Sour Sauce       

mixen, in Flasche abfüllen, vor jedem Gebrauch schütteln


28. April: Fajaunerbrotschnitten
Gratinform ausbuttern
4 Scheiben Brot in die Form legen
120 g Champignons in Scheiben schneiden
1  Lauch halbieren, waschen und in dünne Ringli schneiden
100 g Speck in Pfanne anbraten, Champignons und Lauch zugeben, dämpfen
1/2 KL Gemüsebouillon (Achtung, Geschmack des Specks berücksichtigen)
4 dl Halbrahm beifügen und einkochen lassen, diese Mischung über die Brotschnitten verteilen
Reibkäse darüber verteilen
Backen: Ofenmitte 180° 30 Min.

25. April: Fajauner Ein-pot
500 g Lauch waschen, halbieren und in 5 mm dicke Ringli schneiden
2  Salsiz schälen, in Würfeli schneiden
350 g Hörnli
100 g gedörrte Zwetschgen oder Aprikosen in Würfeli schneiden
2 dl Halbrahm
6 dl Gemüsebouillon
Alles in Pfanne geben und unter gutem Rühren aufkochen, ca. 10 Minuten zugedeckt unter gelegentlichem Rühren bei mittlerer Hitze weiter kochen lassen, bis Hörnli al dente sind.
Achtung, brennt gerne an! Fertiges Gericht anrichten.
100 g geriebener Alpkäse darüber verteilen

24. April: Ingwermorgentee
3 Scheiben Ingwer
wenig Zitronensaft
1 KL Honig in grosse Tasse füllen, mit heissem Wasser auffüllen

22. April: Kartoffelgratin
Gratinform ausbuttern
1 kg Kartoffeln  waschen, schälen, in dünne Scheiben schneiden, in Form verteilen
dl Halbrahm
3 dl Milch
1 KL Salz
1/ 4KL Kurkuma
wenig Pfeffer, Muskat vermischen, über die Kartoffeln giessen
Backen: 60 Min. bei 200° in der unteren Ofenhälfte 

20. April: Karotten-Apfelsalat (Rezept Thermomix - ja i han au eina:)
400 g Karotten schälen, mit Röstiraffel reiben
400 g Äpfel sauber waschen und ebenfalls mit Röstiraffel reiben
1,5 dl Halbrahm
1/4 KL Salz
1-2 EL Zitronensaft gut mischen
mit Pfeffer abschmecken

18. April: Ricotta gnocchi
200 g Mehl
500 g Ricotta
200 g alter Alpkäse oder Parmesan gerieben, daraus einen festen Teig herstellen und Gnocchi formen
Im Salzwasser ca. 5 Min. ziehen lassen, in ausgebutterte Gratinform geben.
Dazu passt eine Tomatensauce oder Pesto,  z. B. Bärlauch

16. April: Ofenkartoffeln
1 kg Kartoffeln sauber waschen, in Würfel schneiden
wenig Rapsöl darüber träufeln
Salz, Paprika, Rosmarin: Kartoffeln gut würzen und anschliessend mischen
Blechreinpapier auf Blech legen und Kartoffeln darauf verteilen und backen.
Ofenmitte 220°, 30 - 40 Min.
Tipp: Man kann auch gut Karotten, Zucchetti oder Cherrytomaten (sofern sie Saison haben :) mitmischen

14. April: Linsen mit Wirz
150 g Linsen kalt abspülen (Schweizer Linsen z. B. Landi)
1 l Wasser aufkochen, Linsen ca. 20 Min. sieden
200 g  Wirz, Storzen entfernen und Wirz fein schneiden, nach 10 Min. zu den Linsen geben und mitkochen
1/2 Zwiebel fein hacken
50 g Speckwürfeli in Pfanne braten und Zwiebel mitdämpfen
gekochte Linsen und Wirz abgiessen und zu den Zwiebel-Speckwürfeli geben
3/4 KL Meersalz
2-3 EL Aceto Balsamico beifügen
2,5 dl Halbrahm beifügen und kurz kochen
Pfeffer abschmecken

12. April: Fajaunerkoschtzopf
1 kg Weissmehl
1 EL Salz              in Schüssel miteinander vermischen
100g Alpbutter   in Stückli geschnitten, beifügen
6 dl Milch            in Litermass abmessen
20g Hefe          Hefe in der Milch auflösen, dem Mehlgemisch beifügen und daraus einen weichen Teig kneten. Teig mit Plastikfolie zudecken und über Nacht in Kühlschrank stellen. Am Morgen Teig in vier Teile teilen und daraus zwei Zöpfe formen. Auf bebuttertes Blech legen.

2. Aufgehen: im 50° wamem Ofen ca. 15 Min.
1 Ei         verquirlen und Zopf damit anstreichen
Backen: 220, Ofenmitte 30 Min.

10. April: Bündner Forellenfilet auf Lauchbett
4 frische oder tiefgekühlte Forellen  filetieren
Zitronensaft Fische damit marinieren
4 Lauch  halbieren, waschen, fein schneiden und ca. 5 Min. mit wenig Wasser in Pfanne dämpfen.
Salz und Pfeffer  Lauch gut würzen
Butter Gratinform ausbuttern, Lauch beifügen
Fische  mit Salz und Pfeffer würzen und mit Hautseite auf dem Lauch verteilen
1 Chilli in Ringli schneiden verteilen
Zitronensaft darüberträufeln
Petersilie  fein hacken, ebenfalls darüber verteilen
Gratinform mit Folie zudecken und das Fischgericht Ofenmitte 170° während 30Min. garen lassen.

7. April: himmlische Fajaunerli
160g Alpbutter
160g Rohzucker
40g   Halbrahm
40g   Bündnerhonig zusammen in Pfanne schmelzen

200g Mandelblättchen darunter mischen, Masse auf ein grosses mit Blechpapier belegtes Blech verteilen - es rinnt während dem Backen schön in die Ecken.
Backen: 200°, Ofenmitte ca. 8-9Min. ( es sollte alles gleichmässig hellbraun sein, wenn sich Blasen bilden einfach verteilen)
Kurz abkühlen lassen, auf zweites Backblech stürzen, Papier entfernen.
150g Schokolade im warmen Ofen schmelzen und über die Caramellnussmasse verteilen, erkalten lassen und anschliessend in Stücke brechen.

5. April: Fajaunergitziragout oder Voressen
Ofen auf 150° vorheizen

1 kg   Gitzivoressen mit Knochen
Salz, Pfeffer und Paprika     Voressen gut würzen
1 EL Mehl             gewürztes Fleisch bemehlen
2 EL Bratbutter  erhitzen und das Voressen in Portionen im Brattopf goldbraun braten,                                 heraus nehmen

2 Zwiebeln          fein hacken und in der Pfanne dünsten
1 EL Tomatenpüree     mitdünsten
1 dl Weisswein            ablöschen
4 dl Bouillon               beifügen
Gewürzsäckli  mit 1/2 Lorbeerblatt, frischem Thymian, Rosmarin, 10 zerdrückten Pfefferkörner und 1 Gewürznelke binden und beifügen. Fleisch beifügen, Deckel aufsetzen und für ca. 1 Std. in den Ofen schieben.

1-2 Rüebli
1-2    kleiner Lauch
1/2 -1 Sellerie           in mundgerechte Stücke schneiden und dem Fleisch beifügen,
                                das Ragout nochmals für ca. 1 Std. in den Ofen schieben.
Salz, Pfeffer           abschmecken

3. April: Fajaunersalatsauce
1     frisches Fajaunerei vom braunen Huhn:)
1 dl  Aceto bianco
1 KL Meersalz
3 KL Kräutersalz
3 KL Senf           alles in ein Litermass geben
1-2 dl Wasser mit dem Stabmixer dazumixen
ca. 4 dl Rapsöl ebenfalls langsam dazumixen bis die Konsistenz passt.
Diese Sauce fülle ich jeweils in eine Flasche ab und stelle sie in den Kühlschrank, Zwiebel und frische Kräuter gebe ich immer frisch dazu. Wer kein  Ei verwenden will, kann dasselbe durch  1 dl Kafferahm ersetzen.

1. April: Fajauner Dinkelbrot
250g  Ur-Dinkel mit Schrot
250g  Ur-Dinkel hell (Diese Mehlsorten finden sie bei Gran Alpin, Landi oder Migros aber sie können einfach irgendwelche Dinkelmehle mischen nach ihrem Geschmack )
1/2 EL Chiasamen oder Leinsamen gehackt
1/2 EL Salz   
alles in Teigschüssel gut mischen

4 dl    Wasser in Litermass geben
5-10 g Frischhefe im Wasser auflösen
1 EL  Leinöl    beifügen alles zum Mehlgemisch geben und mit dem Gummischaber zu einem weichen Teig zusammenfügen, nicht kneten. Mit Back-Blech zudecken und über Nacht in der warmen Küche aufgehen lassen.
Teig direkt mit dem Gummischaber in die ausgekleidete Cakeform geben, und die Oberfläche mit Mehl bestäuben.

Backen: Untere Ofenhälfte 220° Unter- und Oberhitze ca. 50 -55 Min. (nicht vorheizen)
Ich selber benutze einen Steamer und backe das Brot mit dem Brotbackprogramm 55 Min.

Blog

10. Mai ... Muttertag! Das heutige Thema beschäftigt mich schon sehr lange. Von wo kommen meine Nahrungsmittel? Wenn immer möglich verwende und kaufe ich nur Produkte aus der Schweiz. Es gibt mehrere Gründe die dafür sprechen: 1. Ich verdiene mein Geld in der Schweiz und habe somit einen tollen Zahltag (ausser Coronazeiten:), da kann ich auch teurere Produkte aus der Schweiz kaufen und muss nicht das Billigste suchen.
2. Ich möchte die schweizer Wirtschaft und besonders die Landwirtschaft unterstützen.
3. Ich weiss, dass in der Schweiz die Arbeitsbedingungen im Gegensatz zu Spanien oder Italien doch wessentlich besser (kontrollierter) sind. Ich empfehle die You Tube Filme: spanische Tomaten oder moderne Sklaven in Europa SWR Doku.
4. Da ich gerne  frische Nahrungsmittel einkaufe, sind mir gut gereifte, möglichst unbehandelte Lebensmittel sehr wichtig...sie heissen ja auch Lebensmittel. Sie sollen mir - meinem Leben gut tun. Darum möchte ich wissen: wie und wo Sie hersgestellt wurden. Warum schreibe ich das alles? Ich denke, wir können mit kleinen bewussten Schritten viel in der Welt verändern. Aber versteht mich richtig, ich bin nicht der Meinung, dass man gar nichts mehr ausländisches kaufen darf/ soll. Das muss jeder für sich selber entscheiden und darum nehme ich manchmal Kokosmilch für mein köstliches Kalbscurry:)

Mit diesen Gedanken schliesse ich vorerst meinen Blog, ab nächster Woche haben wir ja wieder offen und dann fehlt wohl die Zeit um solche Gedanken aufzuschreiben. Gedanken werde ich mir auch weiterhin machen, denn wenn ich auch weiss- dass ich nichts weiss:)  kann ich immer wieder dazu lernen und wachsen und mich entwickeln, ist das nicht ein Geschenk? Ich danke für dieses wundervolle, spannende LEBEN und Euch möchte ich auch danken, für euer dasein.


Ab und zu stelle ich weiterhin ein Rezept in d`Tavolata.
"Luegen Eu guet und vielleicht bis bald amol"





9. Mai... Bin wieder zurück vom blau:) - und wie! Erster Tag in meinem Bäuerinnenleben! Unser Sohn Toni ist für diesen Sommer auf die Alp und ich wäre gerne?-.....nein! nicht mit ihm mit! Ich wäre aber auch gerne irgendwo für 3 Monate verschwunden, denn ich liebe es neue Menschen, neue Welten kennen zu lernen. Es ist nicht die Weite die mich lockt, es ist das Andere, das noch Unbekannte. Ja nu, dass habe ich heute auch zu Hause erlebt, denn zum ersten Mal durfte ich unsere 9 Milchkühe melken . Ou ou ou,....da gibt es viel, was du wissen musst - nicht nur die Bedienung der Melkmaschinen, nein, das Wichtigste ist die Kuh: Wie ist ihr Charakter?  Wie ist ihr Euter? Wie freiwillig gibt sie die Milch an die Maschine ab? Da hat es Kühe z.B. die Iris, die musst du nur am Euter berühren und schon fliesst das weisse Gold, easy! Aber dann hat es auch die Andern; zum Beispiel die Pippa, die hält jeden Tropfen bei sich und ich, ich arme unerfahrene Bauersfrau...genau, das bin ich! Die Frau des Bauern! und eben nicht die leidenschaftliche Bäuerin und darum versteht mich die Kuh wohl auch nicht, wenn ich sie anflehe: " lass doch bitte die Milch herunter". Weil mir ja vom langen streicheln des Euters schon die Hände weh tun und vom "Knien" eben die Knie. Denn wir haben keinen Melkstand, wo du im Keller stehst und die Kuh im ersten Stock, respektive das Euter genau auf der richtigen Arbeitshöhe ist. Eigentlich ist es wie Hochbeetbearbeitung  im Garten...ja, ich nenn das jetzt Hochbeetmelken aber genau dass, das haben wir eben nicht...wir haben immer noch Tiefbeetmelken und darum knie ich vor der Kuh. Ach ja, da wäre noch das "Melkstüheli" aber: psssst, leise ...ich sags nur Euch: das "Stüheli"  ist mir zu klein...da passen nur die Männer rein...ich jedenfalls nicht.  Ja nu das Ende der Geschichte ist: Die Pippa, die Unmelkbare, lässt ihre Milch dann beim zweiten Anhängen und bei gefühlten zweihundert Euterstreicheleinheiten endlich...endlich herunter. Von Heute weg gehe ich noch anders mit der wunderbaren Milch und den Milchprodukten um! Mensch wie wenig ich doch eigenlich von all den Dingen weiss! Je älter ich werde und je weisser - desto bewusster wird mir, dass ich eigenlich nichts weiss, nicht einmal: was es heisst 9 Kühe zu melken.
Mittagessen:
Nur Jogurt mit Müesli gegessen vor lauter Bäuerinnendasein:)
Nachtessen:
Indisches Kalbscurry ( Siehe Rezept...den Text dazu schreib ich morgen-denn das kann ich nicht in einem kleinen Satz abhandeln)
Reisnudeln
Salat

8. Mai... Heute mach ich blau........

7. Mai...Was für ein schöner Tag - ja Sonnenschein pur aber nach dem Regen ist das eben wunderschön, das Gras ist sattgrün, der Himmel leuchtend blau und die wenigen Schweineblumen, die es noch hat goldgelb eine Farbenpracht und dies alles zum Geburtstag von Lena, unserer Tochter

Mittagessen:
Gitzivoressen Fajaunerart
Polenta
Kabissalat
Nachtessen:
Pizza ( wieder Mal Brot gebacken:)



6. Mai...Heute durfte ich wieder die ganze Leber von unserem geschlachteten Jungrind verarbeiten. Ich habe Sie in Stücke geschnitten, vakumiert und tiefgekühlt.
Eine ganze leber reicht für uns und die Katzen:)
Für uns ist es selbstverständlich möglichst viel vom Tier zu verwerten, darum nehmen wir die Leber zurück und die anderen Innereien tauschen wir gegen Trüffel - respektive die Innereien futtern die Trüffelhunde, als Gegenleistung suchen sie nach diesen hochwertigen schwarzen Knollen.
Mittagessen:
Jungrindleber an feiner Sauce
Röschti
Apfel-Zwiebelgemüse
Nachtessen:
Spaghetti cinque Pi Sauce (Rezept)
Salat

5. Mai... Meine Fleischstücke, die ich aus dem Tiefkühler nehme sind alle sehr gross, ich habe sie ja eigentlich für die Fajaunerkoscht eingefroren und nun dürfen wir sie brauchen. Aus diesem Grund habe ich heute immer noch von unserem gegarten Sonntagsbraten aber aus dem mache ich einen köstlichen Fleischsalat. Genau dass ist das Tolle an dem zarten Jungrindfleisch, "frau" kann es vielseitig zubereiten und es schmeckt immer fein.
Mittagessen:
Jungrindfleischsalat
Ofenkartoffeln
Rotkabis aus dem Ofen mit Äpel und Zwiebeln
Nachtessen:
Gerstensuppe (heute war auch das Wetter dazu:)
Kaiserschmarren mit Zwetschgenkompott





4. Mai...Manche die meinen Blog lesen meinen: Deine Tischgänger sind aber gar nicht heikel, essen die einfach alles? Ja, das tun sie wirklich und ich bin ihnen sehr dankbar dafür, sie müssen meine Menüs auch immer bewerten. Skala geht von köstlich bis hin: das muasch nia meh macha:)
Am Montag ist mein Waschtag, da muss das Kochen zackig gehen, bin ich froh, dass wir nur zu zweit sind und ich noch Resten habe, heute geht es auch ohne Menübewertungsskala.

Mittagessen:
Resten Jungrindbraten, Kartoffelgratin, gemischter Salat
Nachtessen:
Grischuns ( Rezept mit Käse)
Apfelmus

3. Mai...Bei uns "gucken* schon die ersten Kartoffeln, der neue Acker macht sich bis jetzt gut und sobald die Kartoffelpflanzen oben zusammenschlagen, so dass man keine Reihen mehr erkennen kann, ist es Zeit mit den Tieren auf die Alp zu gehen. Hoffentlich ist das schon bald der Fall, denn dann haben unsere Tiere Ferien, sind immer im Freien und mit vielen andern zusammen. Und wir haben dann auch Ferien - von den Tieren und können uns aufs Heuen konzentrieren, respektive ich aufs Wirten - freue mich sehr darauf. Heue habe ich die Gaststube sauber gereinigt...nun ist nur noch die Frage ob wir mit oder ohne Mundschutz seriveren dürfen/müssen...beim essen ist`s klarer:)

Mittagessen:
Brunch
Nachtessen:
Gemüse mit Dipsauce
Kalbsbraten mit Tomatensauce
Kartoffelgratin





2. Mai...Unser Menü heute war ein Geschmackserlebnis und erst noch alles, ok - fast alles mit schweizer Produkten zubereitet. Quinoa kommt zwar ursprünglich aus Südamerika, wird aber seit ca. 5 Jahren auch in der Schweiz angepflanzt und ist z.B. im Coop erhältlich. Die "Mutter allen Getreides" wie der Name Quinoa übersetzt bedeutet, ist einfach zubereitet und liefert viel Energie und wertvolle Mineralstoffe und hat einen tollen Geschmack....je nach Zubereitung:)

Mittagessen:
Nüsslisalat
Fajaunercurry (Rezept)
Quinoa (Zubereitung, siehe Verpackung)
Nachtessen:
Gerstensuppe und Brot



1. Mai... Wie viele habe ich mich vor einer Woche über die geschmackvollen Churer-Spargeln gefreut und diese Woche sind sie schon nicht mehr gewachsen. Trockenheit und  anschliessende Kälte machten ihnen zu schaffen und so konnten sich die zarten Frühlingssprossen gar nicht richtig entwickeln. Aber da dieses Gemüse trotz des hohen Wassergehalts so wunderbar haltbar ist, habe ich noch im Kühlschrank vom letzten Freitag. Was koche ich denn da?

Mittagessen:
Spargelcanelloni (Rezept: Betty Bossi mit Schinken und Bechamelsauce)
gemischter Salat
Nachtessen:
Gschwellti mit Sauerrahmsauce und Karottensalat

30. April... Heute habe ich zwei Gefriertruhen abgetaut und gereinigt, damit sie für das neue Fleisch bereit stehen. Morgen bringt Peter wieder zwei Jungtiere in die Metzgerei und dann bekommen wir in drei Wochen Fleisch, das wir möglichst selbst vermarkten. Wenn Sie gerne qualitativ hochwertiges Fleisch aus der Region bevorzugen, dann bieten wir Ihnen ein 10 kg Mischpaket an, es kann auch mehr sein:). Rufen Sie uns an oder gehen Sie auf unser Formular unter Verkauf.

Mittagessen:
gemischter Salat mit Süsser Sauce
Landfrauenwähe (Rezept Betty Bossi, Teig habe ich einen Blitzblätterteig mit Quark und Dinkelmehl von Swissmilk gemacht)
Nachtessen:
Capuns (aus dem Tiefkühler, nun waren's wirklich die letzten)

29. April... Es hat tatsächlich in der Nacht geregnet und oh Wunder - der Bundesrat hat heute mitgeteilt: Restaurants dürfen ab dem 11. Mai wieder Gäste empfangen, natürlich nur 4 Personen an einem Tisch und mit 2 m Abstand von Tisch zu Tisch. Perfekt, das kriegen wir hin, so können wir in der Stube 12 Personen bedienen und in der Zustube 4 und auf der Wiese... da haben wir Platz ohne Ende :) So, jetzt kann ich wieder Vollgas geben, ich freue mich.

Mittagessen:
Jungrindvoressen mit Steinpilzen  (Rezept: Kalbsrahmgulasch mit Steinpilzen Betty Bossi, ich lasse mein Voressen einfach länger schmoren, wir lieben es wenn wir es mit der Gabel zerteilen können ca. 1 3/4 Std.)
Goldknöpfli (mit Dinkelmehl und einer Msp. Kurkuma, soll sehr gesund sein)
Eichblattsalat
Nachtessen:
Birchermüesli mit Brot

28. April... Auch unser Garten habe ich in Schuss gebracht und mit wunderbaren Setzlingen, die meine Nachbarin gezogen hat, bestückt. Manche Menschen haben nicht nur einen grünen Daumen, sie haben zwei grüne Hände und so sind wir nun eingedeckt mit Kohlarten aller Art, mit Gurken ohne Ende und mit Randen, die erst noch erwachen müssen (Samen). Wie grün meine Hand, respektive mein Daumen, ist werden wir dann sehen aber eines ist sicher, ich bin sehr gerne im Garten und freue mich über jedes Wachsen und Geheihen. Und wenn's diese Nacht noch regnet, dann ist es perfekt.
Mittagessen:
Milchreis
Kompottbirnen
Nachtessen:
Fajaunerbrotschnitten (Rezept)
Kopfsalat


27. April... Traumhaft am Morgen mit "Dächala" aufzuwachen, dass ist eben dann möglich wenns aufs Dach regnet und ich merke schon wie ich wieder befreiter aufatmen kann, denn endlich erhält die Natur das langersehnte Nass.

Heute gehen die Gärtnereien wieder auf, ich freue mich für die Läden aber auch für mich, nun kann die Gartensaison durchstarten. In der Küche habe ich das Projekt Schweinebraten, ich möchte ihn möglichst sanft garen aber habe bis jetzt noch nicht die richtige Temperatur und Garzeit gefunden. Also starte ich heute etwa Versuch Nr. 5.
Mittagessen:
Marinierter Schweinebraten (Annemarie Wildeisen) ...Marinade war köstlich aber an der Temperatur und der Zeit muss ich noch arbeiten...wer mich kennt, der weiss, es braucht sicher noch einen 6. Versuch bis es dann beim 7. Mal passt:)
Kartoffelstock
Rösliköhl (muss den Tiefkühler leeren, damit er bereit ist, wenn das neue Fleisch eintrifft)

Nachtessen:
Resten wärmen ( ist das schön wieder einmal Resten zu haben und nur in den Steamer zu stellen und Regenerieren...judihui)

26. April... Endlich sind sie wieder da - die Churer Spargeln! Es ist einfach wunderbar, dass uns Marie Therese direkt einheimische Spargeln von Chur nach Schiers bringt. Jeden Freitag dürfen wir jetzt dieses köstliche Gemüse abholen und zubereiten, ich hoffe so wie jedes Jahr, dass die Saison möglichst lange dauert.  Aber warum jetzt schon an das Ende denken...besser gutes Rezept suchen, mit Liebe zubereiten und geniessen.
Mittagessen:
Sonntagsbrunch
Nachtessen:
Schweinsnierstuckplätzli niedertemperaturgegart mit Bärlauchkräuterbutter
Trockenreis
Churerspargelgratin (Annemarie Wildeisen)

25. April... Manchmal gibt es Rezepte, da denkst du: geht gar nicht und dann merkst du geht doch - schmeckt fein und ist einfach und schnell zubereitet. Am meisten zu diskutieren gab letztendlich: der Name des Gerichts. Wir haben uns geeinigt auf Fajauner Ein-Pot.
Mittagessen:
Fajauner Ein-pot (Ist eigentlich ein Rezept aus der Betty Bossi Zeitung, die mir meine Freundin zukommen lies, herzlichen dank!)
Nüsslisalat
Nachtessen:
schooooooon wieder Pizza aber diesmal von den Jungen auf dem Grill zubereitet

24. April...Heute beschäftige ich mich nochmals mit dem Immunsystem, wir haben so viel selber in der Hand. Darum habe ich auch den Morgentee als Rezept aufgeschrieben. Ich trinke ihn schon lange, mehr oder weniger konsequent. Doch seit Oktober wirklich täglich und hatte weder Husten, Schnupfen noch sonst ein Infekt. Bin dankbar drum und glaube, dass bleibt auch so und wenns dann halt anders kommt, ja nu!
Mittagessen:
Kopfwürste
Kartoffelsalat
Nüsslisalat mit Ei

Nachtessen:
Kichererbsenhumus (Judihui, es gibt tatsächlich Schweizer Kirchererbsen  z.B. Landi Landquart, das Rezept habe ich unter Google von Annemarie Wildeisen gefunden - sogär mit Filmli)
Brot
Gemüse (Radiesli, Karotten, Gurken)
fast Karamellcreme (ou ou...geht gar nicht mir Rohzucker, der karamellisiert nicht. So habe ich halt diese  eher Vanillecreme mit Jogurt angereichert und nun schmeckt sie erfrischend und erst noch leichter... wenn auch ein wenig zu süss:)

23. April... Vor lauter tanzen, habe ich meinen Blog vergessen aber einmal im Monat darf frau auch zu spät sein:)

Mittagessen:
Geschnetzeltes mit Pilzsauce (meine restlichen Hohrückensteak habe ich zum Geschnetzelten verarbeitet, geht wunderbar und das grosse Stück Fleisch, das ja eigentlich für die Fajaunerkoscht gedacht war, ist nun aufgebraucht)
Ebli
Mischgemüse aus dem TK

Nachtessen:
Omelettengratin (Omeletten gefüllt mit geraffeltem Alpkäse und "achli Rahm" überzogen mit einer Tomatensauce 30 Min. 180° im Backofen...lecker, lecker)

22. April...Aus dem Regen ist nichts geworden,  dafür habe ich mit Putzen begonnen, dabei höre ich viel Musik aber auch Podcast auf youtube.Heutiges Thema: "Starkes Immunsystem" und dabei wird mir wieder bewusst, was wir alles dafür tun können. Begonnen beim Wasser, am besten schon am Morgen nach dem Aufstehen ein Glas davon und dann über den ganzen Tag verteilt immer wieder. Neben dem Trinken spielt auch die Nahrung ein wichtige Rolle: frische, saisonale möglichst naturbelassene Kost essen, ist sicher gut aber vielleicht gerade in dieser Jahreszeit ein wenig schwierig, da noch nicht viel gewachsen ist und unsere Vorräte bald aufgebraucht sind. Heute weiss ich auch warum in dieser Zeit früher oft gefastet wurde. Übrigens, das Fasten scheint auch einen guten Einfluss auf die Abwehrkräfte zu haben, ist ja im Moment wieder voll im Trend. Wir Menschen brauchen aber auch viel Bewegung für alle Körperfunktionen, speziell für die Knochen und dabei spielt die frische Luft und die Sonne eine wichtige Rolle, also raus! Wenn ich dann noch genügend schlafe, das Schöne im Leben erkenne und Vertrauen habe....ja dann, dann ist das Immunsystem sicher gestärkt (und Corona wird es schwer haben). Eigentlich weiss ich das alles und ihr sicher auch, dennoch tut es mir gut mich wieder einmal bewusst damit auseinander zu setzen. Morgen höre ich beim Putzen nur Musik, denn manchmal muss man die Seele auch baumeln lassen - noch besser:  ich putze gar nicht, ich tanze nur durch den Tag:)
Mittagessen:
kalter Braten mit Bärlauchpesto ( Resten vom Montag)
Kartoffelgratin ( Rezept)
gedämpfte Zitronenkarotten

Nachtessen:
Sellerieschnitzel mit Tomatensauce
Kabissalat



21. April... Was für ein wunderbarer roter Himmel und Vogelgezwitscher hat mich heute morgen aufgeweckt. Und Morgenrot ist ja ein zeichen für Regen, ich will nicht sagen; ein Zeichen für schlechtes Wetter, denn jetzt Regen wär das schönste Wetter, dass es für mich und die Natur gibt. Damit alles spriessen und wachsen kann, ok ich nicht mehr gerade aber ich könnte dann einfach Büroarbeiten erledigen und vielleicht, vielleicht Putzen.

Mittagessen:
Hohrückensteak mit Madeirasauce
Trockenreis
Lauchgemüse

Nachtessen:
Pizza ( schon wieder Brot gebacken und dann gibts gerade noch Pizza oder Flammkuchen:)



20. April...Das Rezept von Heute habe ich schon einige Male erwähnt, es ist der Karotten-Apfelsalat, er ist herrlich erfrischend, saisonal und so schnell gemacht. Für mich wie ein Dessert - ich liebe einfach alles Süsse. Entdeckt habe ich das Rezept im Thermomix Kochbuch, dieses Buch steht sammt dazugehöriger Maschine schon ca. ein Jahr in unserer Küche. Ja, es stimmt: früher habe ich über diese teure Maschine "geschnödet" und jetzt? nein, ich würde den Mixer nicht mehr hergeben:)
Mittagessen:
Omelettenkarussell ( ein Turm aus Omeletten und dazu viele verschiedene Zutaten zum selber füllen wie: Rahmspinat gedämpft, geriebener Käse, Hackfleischsauce)
Nüsslisalat
Nachtessen:
Gschwellti mit Sauerrahmsauce, Alpkäse, gekochte Eier
Karotten-Apfelsalat

19. April... Es hat diese Nacht geregnet und wenn es nur 5 Min. ware, besser als nichts. Die Luft ist wieder reiner und klarer und die Wiesen auch ein wenig grüner. Und der alte Apfelbaum vor unserer Veranda steht in voller Blüte und dahinter die immer noch weiss fleckige Drusenfluh, ein unglaubliches Bild passend zum Sonntag.
Mittagessen:
Brunch ( da im Moment unsere Jugendlichen Kinder am Wochenende zu Hause sind, schätzen wir dieses späte Essen sehr, es ist wie vor den Fajaunerkoschtzeiten)
Nachtessen:
Nüsslisalat
Kalbsbraten mit feiner Rosmarinrahmsauce
Dinkelnudeln
Schokoladenkuchen

18. April...Den letzten Bärlauch ernte ich für das Pesto zu den Gnocchis, bevor die Knospen aufgehen, diese Knospen können übrigens als Kapern eingelegt werden, ein wenig aufwendig aber schmeckt richtig würzig.  Ich muss mich mit solcher Sisyphosarbeit ablenken, damit ich nicht ins "Klägerla" komme, denn nebst dem Corona hängt das schöne Wetter an, es ist staubtrocken, wir haben sogar die gesteckten Kartoffeln gewässert. Ich freue mich extrem auf einige Regentage, vielleicht packt mich dann sogar der Putzvirus, konnte mich bis anhin noch zurück halten:)

Mittagessen:
Rüebli-Apfelsalat
Ricottaggnocchi mit Bärlauchpesto (Rezept)

Nachtessen:
Resten von Couscous Regeneriert im Steamer
Trockenfleisch

17. April... Unsere Schafe durften schon heute zum Coiffeur und laufen nun nackig  herum aber bei diesen hohen Temperaturen sind sie sicher froh drum. Die Lämmer dürfen ihre Wolle noch behalten und sehen einfach allerliebst aus. Besonders Michi, unser Kleinster, den die Mutter nicht säugen wollte und den wir zuerst mit einer Spritze, dann mit der Flasche gesäugt haben und nun versucht Lena (unsere Tochter)  ihn an eine Geiss zu gewöhnen.  Ob sich dann Michi als Schaf oder Geiss fühlt, dass überlassen wir ihm selbst:)

Mittagessen:
Nüsslisalat mit den letzten Ostereiern
Couscous mit Curry und Gemüse

Nachtessen:
Fajaunergeissiedwürste grilliert ( schmecken köstlich)
Teigwarensalat
"Stäggabrot"



16. April... Heute ist ein besonderer Tag, endlich die erste Lockerung  - wir dürfen wieder zum Coiffeur, habe mich direkt angemeldet, 1. Mai ist ein super datum:) Heute haben wir aber auch unsere ersten Kartoffeln in den neuen Acker gesteckt, ganze 153 "Tschäppel" dürfen nun wachsen, ich freue mich schon auf die Ernte. Ihr habt`s sicher schon erraten Kartoffeln ist einfach mein Lieblingsnahrungsmittel. Man kann so viele Dinge damit kochen, sie schmeckt fein , ist gesund und wächst nun sogar auf eigenem Grund und Boden.

Mittagessen:
Hamburger vom Jungrind
Ofenkartoffeln mit Sauerrahmcreme
Apfel-Karottensalat und Kabissalat

Nachtessen:
Schweizer Flammkuchen (Schweizer, weil unser Flammkuchen so einen dicken Boden hat, ich nehme nämlich auch für den Flammkuchen den Fajaunerbrotteig von Gestern Abend, und den kann ich nicht so dünn auswallen, sondern nur ausdrücken und belegen und dann ab für ca. 30 Min. in den 220°heissen Ofen.)
Kabissalat

15. April... 15 Tage schreibe ich nun den Blog und finds richtig spannend, es bringt einige Vorteile, bestimmt koche ich noch bewusster, sicher auch abwechslungsreicher und neue Gerichte kommen auf den Tisch.  Jedenfalls meine Familie ist zufrieden und ich hab etwas mit der Fajaunerkoscht zu tun, auch wenn sie noch geschlossen ist und wohl auch noch eine Weile bleibt, Morgen erfahren wir mehr.

Mittagessen:Pilaw (Dieses Reisgericht mit Langkornreis, Rehgeschnetzeltem ,Rüebli, Lauch, gedörrten Zwetschgen, Honig, Tomatenpüree und ein wenig Sweet Chilli Sauce sowie Salz und Gewürzen schmeckt herrlich und noch schnell gemacht)Nachtessen:
Tortilla...nicht aus Spanien sondern aus dem Backofen:) ( nochmals so ein super Gericht wo ich nicht lange in der Küche stehen muss, meine Vorräte und Resten brauchen kann und es schmeckt ebenfalls köstlich)

14. April...Linsen, was für ein feines, hochwertiges Lebensmittel und so einfach zuzubereiten. Linsen gibt es in mehreren Sorten, die teuersten sind wohl die Belugalinsen auch Kaviarlinsen genannt. Aber es muss ja nicht immer das Teuerste sein:), ich schätze die Linsen, die in der Schweiz angepflanzt werden. 2-3 Päckli habe ich immer im Vorrat. So ein voller Vorratsschrank ist nicht nur in Zeiten von Corona sinnvoll, nein es spart auch Zeit und vielleicht auch Geld, denn einmal in der Woche einkaufen reicht völlig aus.
Mittagessen:
Knöpfligratin
Rotkabissalat mit Äpfel
Nachtessen:
Linsen mit Wirz (Rezept)
Resten von Älplermaggronen

13. April...Komme gerade von den köstlichen Älplermaggronen, die die Jungmannschaft zubereitet hat. Sogar gebratene Zwiebeln haben sie nicht vergessen.
Ich schätze es sehr, wenn für einmal jemand anders für uns kocht und vor allem wenn sie die Küche auch gerade noch sauber machen. Ein herzliches Dankeschön und ich freue mich schon auf das nächste "Gastkochen".
Mittagessen:
Jungrindhaxen mit viel Gemüse geschmort ( auch hier ist eine lange Schmorzeit entscheidend)
Salzkartoffeln
Nachtessen:
Älplermaggronen
Apfelmus

12. April... Es hat geklappt, morgens um 4.30 Uhr habe ich die Nestli verteilt und bin fast bei jedem Haus "erklüpft"....denn du weisst nicht wann und du weisst nicht wo, eigentlich weiss du nur, dass ....... die Aussenbeleuchtung angeht. Aber ich mach so etwas extrem gerne, denn damit beschenke ich mich auch selbst, es macht einfach Freude.. Da gibts doch den Spruch: geben ist seliger, den nehmen.
Mittagessen:
Osterbrunch mit frischem Fajaunerzopf und Osterheroxe (stärkstes Osterei)

Nachtessen:
Nüsslisalat
Capuns ( aus dem Tiefkühler - eifach schö wenns no hät)

11. April...die Blauholzeier mit Osterkraut aufgebunden sind zwar wunderschön geworden aber ob ich je wieder saubere Hände haben werde, dass ist die Frage.  Ja nu alles ist bereit für 42 Nestli, denn so viele Haushaltungen gibt es auf Fajauna und alle sollen überrascht werden, mit Osterposcht vur Fajaunerkoscht. Freue mich richtig auf das Überraschen morgen - ich verteils glaub in der Früh ohne Hasenkostüm:)
Mittagessen:
Hohrückensteak grilliert mit feiner Alpkräuterbutter
Nudeln
ged. Bohnen ( aus dem Tiefkühler)

Nachtessen:
gebratener Reis mit Champignons und Ei ( schnell zubereitet mit Reisresten)

10. April... Karfreitag: da gönnen wir uns Fisch, obwohl Fische so gesund sind gibt es diese Delikatesse bei uns nur sehr selten. Den Ausländischen wollen wir nicht kaufen und einheimischen Fisch ist doch schwierig zu erhalten. Also selber fischen! Nein, dies gehört nicht zu meinen Freizeitbeschäftigungen, obwohl es ja sehr beruhigend sein soll, für mich vielleicht zu ruhig. Es gibt aber junge Burschen, die machen das sehr gerne,  sind erfolgreich und fischen manchmal mehr als sie brauchen. Perfekt: da komme ich ins Spiel und tausche z.B. Fische gegen Fajaunersalsize und genau so bin ich heute zu meinen herrlichen Karfreitagsfischen gekommen.
Mittagessen:
Karottensalat
Bündnerforellenfilet auf Lauchbett (Rezept des Tages)
Trockenreis
Sauerrahmsauce mit Mayonnaise

Nachtessen:
Kaffee complett
mit Zwetschgen-ZimtJoghurt vom "Nochpuur"

9. April...nein,  heute gibts kein neues Rezept - dafür ein neues Sitzplätzli vor der Fajaunerkoscht. Das war ein totaler Schnellschuss, genau so wie ich es liebe oder besser gesagt lebe. Idee - kurz entschlossen umgesetzt, es ist ja sowieso nichts für die Ewigkeit und alles ist stets im Wandel, so auch meine Sitzgelegenheiten. Freue mich schon auf den ersten Hengert unter dem Aprikosenbaum.
Mittagessen:
gebratene Cervelats (selbst diese Würste schmecken von dem eigenen Jungrind besser)
Lauch-Kartoffel-Gratin  (Rezept von Annemarie Wildeisen...nur sind meine Kartoffeln schon vorgekocht, so habe ich den Gratin in 3/4 Std. auf dem Tisch

Nachtessen:
Gebratene Spaghetti Bolognese (Bin froh das ich die Resten nur braten kann - muss ja Sitzplatz machen:)
Chicoreesalat

8. April...3. Teil der Gitzigeschichte: Heute habe ich alle Gitzi ausgefahren von Sevelen bis Saas. Nein - umweltreundlich war das nicht, aber wunderschön. Ich durfte so vielen positiven Menschen begegnen. Sind wir in dieser komischen Zeit eben doch achtsamer? Ich glaube ja und freue mich über dieses neue Bewusstsein.
Mittagessen:
Polentaschnitten (Resten der noch warmen Polenta auf einem Blech ausstreichen, erkalten lassen, schneiden oder ausstechen und in verklopftem Ei wenden, mit Bratbutter in einer Teflonpfanne goldbraun braten, dazu reiche ich Zimtzucker)
Birnenkompott
Nachtessen:
Gschwellti komplett
Käse
Trockenfleisch
Kabissalat

7. April...Alles Süsse ist weg...ausser Rohzucker und den essen wir nicht gerade pur. Darum mach ich noch rasch himmlische Fajaunerli, so nenne ich diese herrlichen Süssigkeiten, manche behaupten sie erinnern sie an Florentiner:)
Mittagessen:
Spaghetti Bolognese ( Auch die Bolognese habe ich immer im Tiefkühler im Vorrat, ich    koche sie eben in grosser Menge und gefriere sie dann in Portionen ein.)
Weisskabissalat
Nachtessen:
Feine Apfelwähe


6. April... Wunderbar, alle 14 Gitzi sind verkauft. Danke, liebe Nachbarn, liebe Freunde und  Freunde von Freunden. Nun haben wir für das Gitzifleisch auch Kunden gefunden, die sich über das feine Fleisch freuen. Ich selber koche jedenfalls dieses hochwertige, zartfasserige, fettarme Lebensmittel mit grossem Genuss. Die meisten Gerichte mit Gitzifleisch sind bei mir Schmorgerichte und die brauchen einfach Zeit. Wie heissts so schön: Gut Ding will Weile haben, diesen Spruch haben sie sicher beim Gitzi schmoren erfunden:)
Mittagessen:
Gitzischlegel im Ofen ( Rezept vom Internet, A. Wildeisen:Lammgigot mit Knoblauch,
Zitrone und Kartoffeln)
Karotten mit Dörrzwetschgen ( ca. 600g Karotten und einige Dörrzwetschgen geviertelt  habe ich neben dem Schlegel mit den Kartoffeln aufs Blech gelegt und so gegart)
Sauerrahmsauce      ( Diese Sauerrahm mit Kräutersalz angereichert schmeckt herrlich zum Schlegel, den Kartoffeln und sogar zu den Karotten)
Nachtessen:
Linsensalat garniert mit Speck und gekochten Eiern 
Nüsslisalat
Brot

5. April...Heute widme ich mich ganz dem Gitzifleisch: Verkauf und Rezepte schreiben-obwohl heute Sonntag ist, arbeite ich, denn eigentlich wäre Vollhaus in unserer Fajaunerkoscht, eine Konfirmation aber die findet nun später statt. Ich freue mich auf das später und nutze die freigewordene Zeit.
Mittagessen:
Fajaunergitziragout mit Gemüse
grobe Polenta   ( ein Schlückli Aceto bianco und wenig Mascarpone machen dieses Gericht einzigartig, ich koche die Polenta so lange wie das Ragout im Ofen ist)
Nachtessen:
Pizza  (gestern habe ich Fajaunerbrotteig gemacht, heute zum Morgenessen frisches Brot und aus dem gleichen Teig noch die Pizza für heute abend, so mach ich mir das selber kochen einfach:) Tipp: da der Brotteig doch sehr weich ist, einfach das Blech gut einölen und den Teig auf gut bemehlte Arbeitsfläche leeren, nochmals mehlen und ein wenig platt drücken, auf Blech legen, evt. nochmals mehlen und in gewünschte Grösse-Dicke mit den Fingern drücken, nur noch belegen.
Salat


4. April... Manchmal gibt es ungünstige Tage und heute war ein solcher. Wir haben am Freitag 22 Gitzi in die Metzgerei nach Zizers gefahren, auch hier war Peter bis zuletzt dabei. Heute Morgen nun das Telefon, 14 von diesen geschlachteten Tieren sind zu leicht, der Aufkäufer nimmt sie nicht. Nach den neuen Bestimmungen müssen die Tiere ein Schlachtgewicht von 6-9kg haben. Mein Gott, wie finden wir für 14 Gitzi Käufer die sich über das zarte, leichtbekömmliche Fleisch freuen. Wäre da noch unsere Fajaunerkoscht offen, würden wir eben 1,2,3 Gitzisonntage machen aber so....? Inzwischen weiss ich ja, wie ich in solchen Momenten ticke. Zuerst Unglauben mit Schockstarre, dann langsame Erkenntnis der Wahrheit... die Suche nach einem Schuldigen, schenke ich mir seit ich 50ig bin:), was aber immer noch kommt ist eine kleinere Depression und dann- dann endlich Akzeptanz und auf gehts....ich komme ins Handeln. Und Jetzt - jetzt freue ich mich auf die Herausforderung diese Tiere zu vermarkten.
Mittagessen
Kartoffel-Zitronensuppe
Dampfnudeln ( Lenas Lieblingsgericht, sie kommt heute nach 3 Wochen nach Hause       zum Ausdrucken ihrer Notizblätter zum Lernen)
Vanillesauce
Zwetschgenkompott
Nachtessen
Tomatenrisottoresten mit Käse überbacken
Nüsslisalat mit Ei ( und es hat mich voll erwischt, stammt doch der Nüsslisalat aus Frankreich - muss einfach noch besser auf die Herkunft achten )

3. April...Was macht man nur,  wenn ein Kostgänger am Tisch Gemüse und Salatresistent ist? Ich juble einfach das Gemüse drunter, darum eben Sellerie-Kartoffelstock  oder Fleischlasagne mit viel Gemüse in der Bolo...und eben das was ich heute gekocht habe. Unser Antivegiteenager isst wunderbar :) und zum z`Vieri noch eine Orange, so kommt auch er auf seine täglichen Mineralstoffe und Vitamine.
Mittagessen:
Niedergegartes Siedfleisch mit Kräuterkruste ( Rezept im Internet SRF 1, Maria Dähler)
Tomatenrisotto (mit Biopelatti aus der Büchse speziell für meinen "Kostgänger")
Broccoli  überbrannt (Broccoli aus dem Tiefkühler, trotz dem Käse war dann das doch zu viel Gemüse:)
Nachtessen:
Quiche lorraine ( ich staune immer wie schnell so ein Teig selber gemacht ist und wie fein der schmeckt und das ganz ohne Zusatzstoffe:)
Nüsslisalat mit Fajaunersalatsauce

2. April...Heute habe ich unser erstes Jungrind von diesem Jahr verpackt: 9 Pakete à 10kg mit 500g Säckli. Peter hat vor drei Wochen zwei Jungrinder nach Pfäfers gebracht und heute verpacke ich eben eines davon. Unsere Tiere haben so einen hoffentlich angstfreien und sicherlich kurzen Schlachtweg, vor allem weil Peter sie begleitet bis die Tiere getötet sind. Mir gehen bei diesem verpacken einige Gedanken durch den Kopf, natürlich auch Coronavirus ...aber davon mag ich nicht schreiben, da berichten ja schon die Medien genug. Ich mache mir lieber Gedanken über mein Tun und unsere Fleischkunden. Sicher schätzen sie das hochwertige Fleisch, wären aber vielleicht froh über Tipps wie z.B. Lagerung, Auftauen, Zubereiten - mal sehen morgen schreibe ich einen Begleitzettel zu den Paketen...aber erst Morgen, über Nacht kommt mir vielleicht ja noch eine Idee;)
Mittagessen:
Lasagne
Zuckerhutsalat
Ich bereite Lasagne immer in mehreren Portionen zu, so kann ich an solchen Tagen wie heute nur das feine Gericht aus dem Tiefkühler nehmen. Bei der Herstellung ist die Arbeitszeit und die "Sauerei" die Gleice ob ich 1 Mal Rezept oder 5 Mal eine Bechamelsauce und Bolognese zubereite.
Nachtessen:
Kartoffelsalat mit Fajaunerei garniert

Ruck-Zuck ist der Salat gemacht, wenn man die Kartoffeln zuerst schält und in Scheiben schneidet und erst dann kocht. Jetzt nur noch die Fajauenrsalatsauce ein wenig Zwiebel daran und " an Guata."



1. April ...nein, kein April-Scherz, ich starte wirklich meinen Blog (so sagt man dem, was ich da mache, erklärt mir mein 24-jähriger Sohn)
Morgenessen: ist bei uns immer sehr individuell und reicht vom Fajaunerdinkelbrot über Joghurt bis hin zu Flöckli, Alpkäse, Butter und natürlich sälbergmachti Konfi. Darum erwähne ich das nur heute!
Mittagessen:
Prättigauer Knödli
Sellerie-Kartoffelstock (ich ersetze einfach 1/4 Kartoffeln mit Sellerie und anstatt Milch und Butter nehme ich nur Rahm)
Kabis-Karottensalat an Fajaunersauce (mein letzter Kabis ist damit weg)
Nachtessen:
Apfeljoghurt frisch vom "Nochpuur" mit Haberflöckligmisch und Fajaunerdinkelbrot.
Wer Lust hat, isst noch ein Stück Käse... "solangs no hät"
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